Alphornklänge, Käsefondue, Raclette und Melchstuhlwerfen zum Schweizer Nationalfeiertag

«So Schweiz – So gsellig» – Das hiess es am 1. August im «Pop-up House of Switzerland. Gefeiert wurde der offizielle Schweizer Nationalfeiertag. Und wie! Während die Schweizer selbst in ihren Wohnungen und Häusern jedes Jahr ein Feuerwerk abbrennen, ging in Stuttgart ebenfalls ein Feuerwerk über die Bühne: ein Feuerwerk an Spielen, Spass und farbenfroher Unterhaltung.

Dazu gehörten Alphornklänge, Käsefondue und Raclette, allerlei Spiele wie Melchstuhlwerfen und Tischfussball, sowie Schokolade und gute Laune. Aber das war noch nicht alles!

Wer wollte, konnte in der Schweiz-Tourismus-Lounge entspannen oder in der Bibliothek Bücher lesen, Videogames spielen und über deutsch-schweizerische Karikaturen schmunzeln. Oder aber man konnte eine Drohne durch einen Parcours steuern, wie ein Vogel über Zürich hinwegfliegen, oder seine Fitness im immersiven Game ExerCube trainieren.

Dass sich niemand die vielen Attraktionen entgehen lassen wollte, zeigte sich an den Menschenschlangen davor. Nur ein Beispiel: Wer sich die Haare flechten lassen wollte – auch das war möglich – musste sich teilweise mit einer Wartezeit von bis zu einer Stunde begnügen. Doch sich die Wartezeit unterhaltsam zu verbringen war an diesem Nationalfeiertag kein Problem. Gleich neben dem Haareflechten, am Eingang zur Calwer Strasse, stand der bei allen Besuchern überaus beliebte Birdly: eine Virtual-Reality-Erfahrung, die jede und jeder einmal machen sollte. Hier wird der Traum vom Fliegen zur Wirklichkeit.

Mit weit ausgebreiteten Armen, einer Virtual-Reality-Brille auf den Augen und Kopfhörern in den Ohren schwebt man über die Innenstadt von Zürich und bewegt die Flügel, um an Höhe zu gewinnen.

«Es ist eine beruhigende, meditative Erfahrung» – «Es ist mitreissend und aufregend». So berichteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem einzigartigem Virtual-Reality-Erlebnis.

Die Besucherinnen und Besucher konnten sich aber nicht nur in der virtuellen Wirklichkeit bewegen, sondern auch kulinarische Proben in der Realität kosten – so zum Beispiel beim Fondue-Kochen mit einem Profikoch oder beim Schokolademachen live vor Publikum – typisch Schweiz, typisch gut, oder «guet», wie man in der Schweiz sagen würde.

Knapp 900 Besucherinnen und Besucher waren am Ende des Tages gezählt. Sie alle hatten sich das Motto des Tages nicht entgehen lassen – So Schweiz, so gsellig.

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